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Was klingt wie ein Witz, wird tatsächlich von vielen begeisterten Anhängern praktiziert. Doch beim Waldbaden sucht man sich keineswegs eine Pfütze im Wald und badet darin. Es geht vielmehr um Entspannung und um eine Auszeit vom Alltag.
Wald auf Rezept
Schon seit Jahrzehnten wird in Japan das Waldbaden praktiziert. Dort ist es sogar als Therapiemethode anerkannt und ist Teil der staatlichen Gesundheitsverordnung. In Japan, Korea und den USA gibt es den Wald sogar auf Rezept. Es muss also etwas dran sein, an der Wirkung des Waldes.
Zahlreiche Studien haben die Wirkung des Waldes bestätigt. Der Puls wird reguliert, der Blutdruck sinkt und auch der Wert des Stresshormons Cortisol im Blut wird deutlich geringer. Besonders bei Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen soll regelmäßiges Waldbaden guttun. Aber auch psychosomatische Beschwerden werden gelindert.
Die Entspannung liegt in der Luft
Woran liegt es nun, dass uns der Wald so guttut? Ist es die Ruhe? Der weiche, moosige Waldboden unter unseren Füßen? Die schadstofffreie Luft? Laut Forschern liegt das Geheimnis tatsächlich in der Luft. Es liegt aber nicht daran, dass dort viel weniger Schadstoffe vorhanden sind, sondern vielmehr an den sogenannten Terpenen. Im Wald atmen wir chemische Verbindungen ein, die die Pflanzen produzieren, um miteinander zu kommunizieren. Diese Terpene stärkt unser Immunsystem und bringt all die tollen Eigenschaften mit sich, die uns entspannen und guttun.
Wie geht Waldbaden?
Viele Fragen sich sicher: Brauche ich dafür eine Badehose? Nein, das ist Quatsch. Hinter dem Wort Waldbaden steckt eigentlich nur ein ganz normaler Spaziergang durch den Wald. Unsere Großeltern haben sich wohl noch häufiger die Zeit genommen und sind im Wald spazieren gegangen. Um unserer Generation das schmackhaft zu machen, musste eben ein neuer, moderner Name her. Probiere es doch ruhig mal aus und gehe beim nächsten Spaziergang bewusst “Waldbaden”!